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Referenzen Luftfahrtindustrie

Nachfolgend finden Sie ausgewählte Referenzen aus der Luftfahrtindustrie zu den Themen modulare Produkte, Baukästen , Standardisierung und Produkt-Plattformen.


Entwicklung eines Katalog-Konzepts zur Variantenreduktion für einen Tier-1-Zulieferer

Unser Kunde: ein Zulieferer im Bereich Luftfahrt

Unser Kunde ist ein Tier-1-Zulieferer für hochwertiges und gewichtsoptimiertes Kabineninterieur

Die Ausgangssituation: Variantenvielfalt und -definition unklar, Gefahr der steigenden Komplexität

Die Lage zu Beginn des Projektes stellte sich so dar, dass unser Kunde begonnen hatte einen Auftrag für einen Katalog von verschiedenen Kabinenmonumenten vorzuentwickeln. Die Definition des Katalogs war jedoch intransparent und über eine Vielzahl verschiedener Dokumente verteilt. Dies hatte dazu geführt, dass die tatsächliche Vielfalt und Definition der geforderten Varianten noch zu großem Teil unbekannt war.

Die schon entwickelten Lösungen basierten auf einer kleinen Anzahl bereits identifizierter Varianten. Die Auswirkungen der großen Vielfalt an zukünftigen Varianten auf die gewählten technischen Lösungen war unbekannt. Es war mit einem großen Anstieg an technischer Komplexität zu rechnen, da die Gefahr bestand, für jede neue Bestellung eine neue Lösung entwickeln zu müssen.

Das Vorgehen: Portfolioanalyse, Analyse von externer und interner Vielfalt, Optimierung der Produktstruktur

Am Anfang stand die Analyse und Strukturierung der Dokumente, die den Katalog definierten. Es handelte sich hierbei um viele hundert Seiten von Produktbeschreibungen, zum Teil in Prosaform. Aus diesen Dokumenten wurden dann die varianten Produkteigenschaften, die Konfigurationsregeln und die daraus resultierenden Produktvarianten herausgearbeitet. Das anzubietende Portfolio wurde strukturiert und visualisiert.

Parallel wurde die technische Teilevielfalt der wenigen bereits entwickelten Lösungen analysiert.

Mithilfe der Entwickler ließen sich dann die Beziehungen zwischen externer Angebotsvielfalt und interner Teilevielfalt analysieren: Es wurde herausgearbeitet, welcher Kundenwunsch also welche Bauteile auf welche Weise beeinflusst.

Auf Basis dieser Analysen konnte eine Produktstruktur definiert werden, welche für das gesamte angebotene Portfolio von vielen zehntausend Varianten optimiert ist und sich nicht nur an den wenigen bereits ausgelieferten Produkten orientiert.

Weiterhin wurde Lösungen erarbeitet, um die technische Variantenvielfalt zu reduzieren und das Erzeugen neuer Varianten zu vermeiden.

Das Ergebnis: ein strukturiertes Portfolio an sinnvollen Produktvarianten, eine Datenbank zur Komplexitätsreduktion

Nach dem Abschluss des Projektes verfügte der Kunde eine strukturierte und vollständige Übersicht des Portfolios, für dessen Vorentwicklung er einen Auftrag angenommen hatte. Es war ihm außerdem möglich, zusammen mit dem Auftraggeber die Varianten aus dem Portfolio zu streichen, die nicht sinnvoll waren.

Die Produkteigenschaften, mit denen das Portfolio definiert wurde, waren auch Basis für ein Klassifizierungssystem für Teilevarianten, welches die schnelle Identifikation und Wiederverwendung von existierenden Lösungen ermöglicht.

Es wurde weiterhin eine Datenbank an Lösungen zur Komplexitätsreduktion erarbeitet. Diese Lösungen konnten zum Teil direkt implementiert oder werden im Zuge der Entwicklung zukünftiger Varianten umgesetzt.


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